Zervikale Spondylose kann auch durch Ernährungstherapie gelindert werden.
13.01.2025
Menschen werden krank, einerseits aufgrund körperlicher Beschwerden, andererseits aufgrund mangelnder Selbstbeherrschung, Faulheit und übermäßigem Genuss von Speisen. Sie treiben keinen Sport und können, wenn sie ihren Lieblingsspeisen begegnen, nicht mehr davon essen und sich nicht beherrschen. Dies ist heutzutage ein weit verbreitetes Problem junger Menschen. Dabei kann eine Ernährungsumstellung bei vielen Krankheiten Linderung verschaffen.
Was ist das Wesen der zervikalen Spondylose?
Die Veränderungen bei zervikaler Spondylose werden hauptsächlich durch Osteophyten, Hypertrophie und andere degenerative Veränderungen der Halswirbelkörper verursacht. Daher sollte die Ernährung kalzium- und proteinreich sein und Vitamine wie B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E sowie weitere Vitamine in hohem Gehalt enthalten. Diese Nährstoffe sind essenziell für die Regeneration von Gewebe wie Knochen, Muskeln und Bändern. Vitamine lindern zudem Schmerzen und Müdigkeit. Grundsätzlich gilt: Eine ausgewogene Ernährung ohne Bevorzugung einzelner Lebensmittel ist wichtig. Die Lebensmittelauswahl sollte individuell auf die jeweilige Konstitution und die Symptome abgestimmt sein. Gelegentlicher und mäßiger Alkoholkonsum ist unbedenklich, jedoch führt regelmäßiger Alkoholkonsum oder gar Alkoholismus unweigerlich zu negativen Folgen. Dies ist ein wichtiger Punkt, der bei der Selbstbehandlung von zervikaler Spondylose beachtet werden sollte.

Wie kann man sich selbst bei Zervikalspondylose behandeln?
1. Ausgewogene Ernährung: Viele Patienten mit Zervikalspondylose wissen nicht, wie sie ihre Ernährung im Rahmen der Selbstbehandlung optimal zusammenstellen sollen. Die Ernährung sollte ausgewogen sein und nicht einseitig auf einzelnen Lebensmitteln basieren. Bei den Hauptnahrungsmitteln sollten neben feinkörnigen Getreidesorten auch grobkörnige Getreidesorten verzehrt werden, um die physiologische Zusammensetzung zu verbessern. Bei den Beilagen ist auf eine Kombination aus Fleisch und vegetarischen Gerichten zu achten. Verzehren Sie vermehrt frisches, gelbgrünes Gemüse, Obst, Melonen, Hülsenfrüchte, Bohnen sowie Nori, Pilze und andere Lebensmittel. Milch ist leicht verdaulich, reich an Protein und Kalzium und sollte daher täglich getrunken werden.
2. Symptomatische Ernährung: Da zervikale Spondylose unter anderem zu Wirbelkörperhyperplasie und Osteoporose führen kann, sollten Betroffene sich kalzium-, protein-, vitamin-B-, vitamin-C- und vitamin-E-reich ernähren. Kalzium ist Hauptbestandteil der Knochen und kommt in Milch, Fisch, Schweineschwanzknochen, Sojabohnen und schwarzen Bohnen vor. Protein ist ebenfalls ein unverzichtbarer Nährstoff für die Bildung von Bändern, Knochen und Muskeln. Die Vitamine B und E können Schmerzen und Müdigkeit lindern. Kurz gesagt: Die richtige Ernährung kann die Genesung von Patienten mit zervikaler Spondylose fördern.

In der chinesischen Medizin gibt es die Lehre, dass Zervikalspondylose auf eine Blockade der Meridiane durch Feuchtigkeit und Hitze zurückzuführen ist. Daher empfiehlt man den Verzehr von Pueraria lobata, Bittermelone, Luzerne und anderen hitzeauslösenden Pflanzen sowie von Obst und Gemüse. Liegt hingegen eine Blockade der Meridiane durch Kälte und Feuchtigkeit vor, sollte man vermehrt Hundefleisch, Hammelfleisch und andere wärmende, blutvertreibende Lebensmittel zu sich nehmen. Bei Blutmangel und Qi-Stagnation empfiehlt sich der Verzehr von Hahn, Karpfen, schwarzen Bohnen und anderen entsprechenden Lebensmitteln.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei dieser Diätmethode zu beachten?
Zervikale Spondylose unterscheidet sich von koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes usw. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Ernährung. Daher gibt es bei der Selbstbehandlung von zervikaler Spondylose keine besonderen Ernährungsbeschränkungen. Betroffene sollten jedoch weder einseitig essen noch Hunger- und Sättigungsstörungen entwickeln. Generell gilt: Fettige, frittierte, scharfe und kalte Speisen sollten reduziert werden. Auch Tabak, Alkohol und andere Genussmittel sollten gemieden werden, da ein ungesundes Essverhalten die Beschwerden oft verschlimmert. Trinken Sie weniger Alkohol und vermeiden Sie geschmolzene und gebratene Speisen.










